Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilben zählen zu den Spinnentieren und sind mit 0,1 – 0,5 mm winzig klein und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Die am häufigsten vorkommenden Arten sind Hautfresser und ernähren sich von abgeschilferten Hautschuppen, von denen wir Menschen pro Tag bis zu 2 Gramm verlieren. Milben leben bevorzugt in Betten, Teppichen und Polstermöbeln. Vor allem Kopfkissen sind ein bevorzugter Lebensraum, da hier ein gutes Nahrungsangebot sowie optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse für die Milben vorhanden sind. Die Ausscheidungen von Hausstaubmilben können Allergien auslösen.

Besonders häufig treten bei dieser Allergieform Dauerschnupfen, Niesanfälle, Juckreiz an Augen, Nase, Ohren, Schwellung des Nasen- / Rachenraums, sowie seltener auch Asthmareaktionen auf.

Therapie und Vorbeugung

Neben Medikamenten zur Linderung der auftretenden Symptome kann u.U. eine Hyposensibilisierung zum Erfolg führen. Ihr Arzt klärt sie hierzu gerne über die Erfolgsaussichten einer solchen Therapie auf.

Besonders wichtig ist es, die Menge des Allergieauslösers im eigenen Umfeld auf ein Minimum zu reduzieren. Hierbei können geeignete Matratzen, Betten und Kopfkissen helfen. Ebenfalls sollte ein Staubsauger mit spezieller Filtertechnologie eingesetzt werden. Die Meinung hinsichtlich der Vor- und Nachteile von Teppichbodenbelägen im Wohnraum gehen weit auseinander. So wird einerseits empfohlen, auf Teppiche möglichst vollständig zu verzichten und z.B. auf Holz- und Laminatböden zu setzen, andererseits gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass ein niederfloriger Teppich den Staub besser binden und bei regelmäßiger Reinigung mit geeigneten Staubsaugern zu einem angenehmeren Wohnumfeld für den Allergiker führen kann. Insbesondere im Schlafzimmer sollte auf Staubfänger wie z.B. Plüschtiere verzichtet werden. Gardinen sollten häufig gewaschen und bei der Reinigung von Oberflächen, Heizkörpern u.Ä. sollte möglichst mit einem feuchten Lappen gearbeitet werden.